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Mittwoch, 19. Februar 2014

Teil 2 Mami, ich bremse, Du musst keine Angst haben...:)

Wir kommen am frühen Abend , in Chur an... ( Nein, auf uns wartet kein Empfangskomitee, wie für die Vip's in St. Moritz :))) ) Dafür ist unser Hotel, gleich neben dem Bahnhof, ein wirklich wunderbares Hotel.

Nach einer ruhigen Nacht und einem guten Frühstück, sind wir voller Tatendrang.
Eine Idee entsteht, ab auf die Schlittelbahn nach Bergün.... Wir haben zwar weder Skihosen, noch Schlitten, aber das hält uns nicht ab:)))!

Wir fahren wieder mit der Albulabahn nach Bergün, wir genießen die Fahrt durch die verschneite Landschaft, herrlich!
In Bergün, mieten wir Schlitten und Helme und ab geht es mit dem Schlittel- Zug nach Preda...  Wir müssen ein Stück gehen, bis wird dann endlich runterfahren können und dann geht's los, was für ein Spass... Nino jauchzt vor Freude..der Schnee spritzt und es holpert und poltert und Nino bekommt " Lachkrämpfe", hinter mir auf dem Schlitten :)

Als wir unten in Bergün wieder ankommen, entdecken wir eine Sesselbahn, die bis nach la Diavla fährt.Von dort führt, eine richtig rassige Schlittelbahn, bis nach Bergün.
Auf der Sesselbahn ist es sehr kalt, wir wärmen uns auf , in dem wir lustige Geschichten erzählen..Ich liebe diese ausgelassenen Momente, wo Nino von Herzen lachen kann..Schön:)

Die Schlittelbahn ist super.... Wir lachen bei jedem Schlagloch ( davon gibt es viele, aua mein Füdli:) )und versuchen gemeinsam zu bremsen... Nino sagt irgendwann, " Mami, keine Angst, ich bremse schon, Du musst keine Angst haben!

Nach drei Fahrten, merken wir langsam, die Kälte... ( Meine Jeans  und Nino's Hose ist mittlerweile, durchnässt, man fährt ja auch nicht Schlitten, ohne Skihose..hehe) Wir wärmen uns , in einer Pizzeria in Bergün auf. Bergün ist ein wunderschönes Dorf, mit typischen Engadiner- Häusern. Ein richtig " unrichiges Dorf".
Nino hat mir aufgetragen, hier zu schreiben, dass er Bergün viel schöner findet als St. Moritz!

Wir fahren noch zweimal mit der Sesselbahn rauf und "fräsen" dann runter. Da Nino unbedingt noch ins " Bahnmuseum Albula" möchte, gehen/ schlitteln wir zum Bahnhof.
Wir besuchen das Museum ( warm:) ), dort erfahren wir vieles über die Geschichte der Albulalinie und bestaunen die schöne Modelleisenbahnanlage.

Langsam ist es Zeit aufzubrechen , wir fahren zurück nach Chur. Je weiter wir ins Unterland kommen, desto weniger sehen wir "Pelzbehang".hihi 
Von Chur geht's nach Zürich. Eine anstrengende Fahrt, ich bin müde und langsam unruhig vom langen sitzen und dass überträgt sich 1:1 auf Nino. Es gibt erste kleinere Krisen, die ich aber irgendwie noch gut auffangen kann.


Es waren zwei wunderbare Tage, es gab eigentlich keine größeren Krisen. Wir waren Beide,  recht entspannt:)!! Om...
Ich möchte diese Entspanntheit , sehr gerne in den Alltag mitnehmen...